Die Freuden des Fotoalbums

Fushimi-Inari Schrein (Japan)

Zugegeben: Ich bin altmodisch. Statt mir meine Fotos digital zu einem Album zusammenzustellen, lasse ich meine Bilder immer noch traditionell entwickeln und klebe sie per Hand mit Fotoklebestreifen ein. Daneben finden Post- und Eintrittskarten ihren Platz. Wenn die Seiten fertig sind, versehe ich die Fotos mit Bildunterschriften, notiere Datum, Ort und Namen, denn man vergisst ja so schnell, wer mit wem wo wann war.

Für mich ist das Erstellen eines Albums ein kleines Ritual. Das lässt mich meinen Urlaub Revue passieren oder ein besonderes Ereignis noch einmal intensiv durchleben. Ich sehe auf den Fotos Menschen, denen ich begegnet bin, Freunde, die fernab von Köln leben. Sehe mich – erschöpft von einer Wanderung im Gras liegen, vor den Toren des Fushimi-Inari Schreins posieren (s. o.) oder Arm in Arm mit einer Studienfreundin durch Berlin spazieren.

Und wenn in der dunklen Jahreszeit wieder nur Unsinn im Fernsehen gezeigt wird, lege ich mir mein Album auf den Schoß, blättere die Seiten durch und erlebe alte Zeiten.

Herzlichst Eure Claudia Cremer

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